LICC - RÜCKSPIEGEL: Januar '18

Samstag, 24. Februar 2018
*Unterstützt durch Produktplazierung

Wow bin ich spät dran. Wahrscheinlich rechnet ihre Ende Februar eher mit den Februarfavoriten, als mit den Januarlieblingen, doch durch Karneval und Co. komm ich hier zu nichts und wieder nichts.

Was ich allerdings frühzeitig erledigt habe, ist das Konzept der Monatsfavoriten zu überdenken und mir Ende Januar Notizen zu dem Monat zu machen. So bekommt ihr verspätet die authentischen Januarlieblinge in der neuen Version "LICC - RÜCKSPIEGEL".

Ich schaue für euch in den Rückspiegel auf den vergangenen Monat. Was habe ich getragen, geshoppt, was hat mich bewegt und was habe ich ständig benutzt. 




gefreut

Anfang des Monats habe ich wunderbare PR-Sample-Post bekommen. Orthomol schickte mir eine einwöchige Immunkur, die mich wohl durch die stressige Vorkarnevalszeit gerettet hat. Dazu ein täglicher Spaziergang in der Mittagspause machten das Gesundbleiben-Duo komplett. Nach einem von kranksein geprägten Jahr 2017 genau der richtige Start. 
Dabei außer Acht lassen wir einfach mal die einwöchige after-Karneval-Grippe, die mich dieses Jahr richtig erwischt hat. Solch hohe Zahlen hat mein Fieberthermometer bisher noch nicht gekannt. Doch gegen diesen hartnäckigen Virus, der über ganz Köln fegte, kann man wohl kaum was tun.


geshoppt

Eigentlich ist dies schon ein geschummeltes „geshoppt“, denn dieses shoppen habe ich wenige Stunden vor Januar betrieben. Da ich die Früchte daraus aber erst im Januar tragen konnte, würde ich sagen es zählt. Bei unserer Silvesterreise und dem Besuch im Outlet Center Roemond, habe ich mir einen kleinen aber feinen Taschentraum erfüllt und mir eine Furla Metropolis Tasche gegönnt. Kleine Überwindung ist eine kleine Anschaffung für diese Summe schon, aber man muss sich auch mal etwas gönnen. In hellem Blau wird mich das Schätzchen nun einige Outfits begleiten (eins hab ich euch ja schon gezeigt) und vor allem im Frühling wird sie ganz wunderbar sein.  

gelesen

Letztes Jahr habe ich meine Liebe für das Lesen wieder entdeckt. Herrliche me-time ganz ohne online zu sein. Dabei entwickelte sich ebenfalls im letzten Jahr der dänische „hygge“-Trend. Doch wie sehen das eigentlich die Schweden? Sind sie doch ebenfalls so furchtbar zufriedene Menschen. Das Geheimrezept ist „lagom“. Eine, wie ich finde, sehr ähnliche Ansicht wie hygge. Vor allem in meinem stressigen Januar eine willkommene Abwechslung zum Bühnenalltag. Auch wenn das Buch "In der Mitte liegt das Glück" von Lola Akinmade Åkerström anders als erwartet tatsächlich Ratgeber Charakter hat, würde ich es dennoch empfehlen für positive Denkanstöße des Alltags.


gehört

„Und alle machen Stippefoot... so sexy... links, rechts, links, rechts“ - So viel Stippefoot wie dieses Jahr habe ich wohl noch nie an Karneval gemacht, dabei war ich jahrelang in einer sehr traditionellen Gardegruppe. Grund dafür waren die lieben Boys und Girls von Querbeat, die es wieder mal geschafft haben mit "Guten Morgen Barbarossaplatz" den Hit der Session zu kreieren. Ich bekenne mich als großer Querbeat Fan und finde selten ein Lied von ihnen nicht so gelungen, doch mit diesem Hit haben sie sogar einen sehr kritischen Tanzpartner von mir erreicht (Zitat:“Da muss selbst ich sagen, dass Querbeat genau das getroffen hat, was die Leute modern hören wollen und dennoch traditionell den Karneval ausmacht.“) Einfach herrlich. Netter Nebeneffekt: Ich kann den Barbarossaplatz eigentlich gar nicht leiden. Immer lungern irgendwelche Leute rum und insgesamt herrscht eine negative, demotivierende und gleichzeitig hektische Stimmung. Querbeat beschreibt in seinem Song genau das, aber dreht den Spieß um. Genau das wird als liebenswert beschrieben und lässt mich nun jedes Mal bei dem Halt Barbarossaplatz schmunzeln. Somit danke Querbeat! Ich bin super gespannt, was sie nächstes Jahr aus dem Hut zaubern. 

Photo by Vera Drewke

geliebt

Wenn nicht diesen Monat wann dann? Natürlich habe ich diesen Monat vor allem Karneval geliebt. So sehr, dass ich emotionales Wrack das eine oder andere Mal einen Frosch im Hals hatte und Tränchen verdrückte. Wahrscheinlich sogar in den unemotionalsten Stellen, oder seht ihr einen Sinn darin im Pullmann Foyes zu heulen. Grund war durchgehend das Miteinander. Nicht nur in meiner geliebten Helligen Gruppe (wie ihr hier schon lesen konntet), sondern dieses herzliche Miteinander im ganzen Kölner Karneval. Egal welche Uniform man auch trägt: Es wurde zusammen gelacht, gefeiert und geschunkelt. Wenn die nächste Session nur halb so dolle wird, dann bin ich schon mehr als zufrieden. Bei der gelungenen Mottowahl des Festkomitees für die Session 2018/19 („Uns Heimat is uns Sprooch“) sind die Weichen gut gestellt.

P.S.: Sollte euch das Format so nicht gefallen, dann lasst es mich natürlich wissen und vielleicht stell ich dann wieder auf die klassischen Lieblinge um.

*Vielen Dank an den Knesebeck Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar und Orthomol für das unverbindliche Testpaket.

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