LICC - LIEBLINGE: November '17

Samstag, 16. Dezember 2017
*UNTERSTÜTZT DURCH PRODUKTPLAZIERUNG

Ein letztes Mal darf ich es noch schreiben – ist dieses Jahr nicht furchtbar geflogen? Ein jeder Monat kam mir gefühlt vor wie eine Woche. Und selbst wenn der Sommer gefühlt schon ewig her ist (das Gefühl von Sonne auf der Haut vergisst man meiner Meinung nach rasend schnell), so kommt mir z. B. letztes Karneval vor wie gestern. 
So läuft das eben: Je älter man wird, desto schneller vergeht gefühlt die Zeit. 
Bevor das Jahr jetzt aber wirklich zu Ende ist, zeige ich euch noch meine Novemberfavoriten. 


Beginnen will ich, im Herzen Modemädchen, mit meiner neuen liebsten Kopfbedeckung: eine Bakerboy Mütze. Oder wie mein Papa sagen würde: Elbsegler (er kann sich gerade nämlich als Trendsetter sehen, denn er trägt diese Mütze schon seit vielen Jahren als alter Ostfriesland-Liebhaber). Das ein oder andere Mal hab ich mir vor dem heimischen Spiegel Papas liebsten Hutschmuck aufgesetzt, aber wenn der Hut zu groß ist, dann sieht es einfach blöde aus. Und so nahm ich mir immer vor in Secondhand-Läden und auf dem Flohmarkt nach diesen Mützen zu schauen. Leider immer ohne Kauferfolg. Nachdem Instagram allerdings überflutet wurde von Bakerboy Mützen, hielt es mich nicht mehr zu Hause und ich ging auf die Suche. Irgendwo in der Kölner Innenstadt muss es doch eine geben! Fündig wurde ich dann im letzten Laden, für das kleinste Geld und die schönste Mütze: dem irischen riesen P. für ein kleines Scheinchen. Seit dem freue ich mich über jeden Tag an dem keine dicke Wollmütze Pflicht ist und belächle all diejenigen, die sich über meine Fashionmütze lustig machen, als würde ich sie nur tragen, weil sie gerade jeder trägt. Ist aber nicht so. Ich laufe einfach gerne mit meinem lieben Papa im Partnerlook rum.

Von Fashion zu Beauty in absolut sarkastischer Laune. Natürlich gibt es, wie sich das für einen echten Blogger gehört, neben der fashion Mütze auch ein fashion Beautyprodukt. Okay, Spaß beiseite. Ich habe tatsächlich eine Empfehlung von Herzen für euch. Aufmerksame Leser wissen, dass ich kaum etwas so sehr hasse wie Eincremen nach der Dusche. Mir ist dann kalt und ich will einfach in meine Klamotten ohne vorher zu warten bis die Creme eingezogen ist. Natürlich gibt es im 21. Jahrhundert auch „Dusch-in“-Produkte, doch davon hat mich noch keins überzeugt. Diese sind besser als sich nicht einzucremen, aber ersetzen auch keine richtige Körpercreme mit vernünftiger Sheabutter. Ein großer Favorit für ungefähr alle Beautyprodukte ist L’Occitane. Es mag verrückt klingen, doch bei jedem Benutzen von L’Occitane Produkten fühle ich mich ein bisschen wie in Frankreich. So auch bei der Bodycreme in schöner Metaldose. Ein leichter Rosenduft sorgt für Frühlingsgefühle im Winter und das Gefühl auf der Haut ist unschlagbar. Dafür bibber sogar ich gerne ein paar Minuten im Bad bevor ich mich dann in dicke Stricksachen werfe. By the way: Gerade könnt ihr in meinem letzten Blogpost auch noch ein L’Occitane Geschenkset gewinnen. 


Uhlala, kommen wir nun zu etwas persönlichem. Ich hoffe mein A. kann mir verzeihen, dass ich die Geschichte hier preisgebe, doch ich find sie herrlich kitschig schön. Mit Schmuck ist das wie mit Maibäumen. Mädels sagen immer „Brauch ich nicht!“, „Will ich nicht!“, „Er liebt mich auch so!“, doch insgeheim will eine jede einen Maibaum am 1. Mai vor der Tür stehen haben und eben auch mal Schmuck von seinem Liebsten geschenkt bekommen. Großes glitzer bling-bling Herz ist auch nicht so meine Sache (was A. Gott sei Dank weiß), doch filigraner Schmuck, oder Schmuck mit Initialien finde ich super. Und so kam ein Abend im August, der vorerst einer der letzten sein sollte, an dem mein Herzmann in Köln wohnt (Master/Diplom sorgt für #FERNBEZIEHUNGSROMANTIK). Ehrlich gesagt, habe ich damit gerechnet etwas geschenkt zu bekommen, denn wenn er eins nicht kann, dann ist das so etwas vor mir geheim zu halten. Fragen aus heiterem Himmel wie „Trägst du eigentlich immer silbernen Schmuck?“, kommen halt nicht von ungefähr. Das A. völlig verrückt und furchtbar übertrieben, aber mit einer mint-farbenden Tüte auf mich zu Hause wartete, damit habe ich nicht gerechnet. Eigentlich gibt es nur ein sehr klassisches Schmuckstück, das ich mir von A. für irgendwann in 100 Jahren mal von Tiffany wünsche, doch dann kam er mit diesem schönen Anhänger um die Ecke und einer wunderschön geschriebenen Karte. Seitdem gibt es keinen Tag an dem ich nicht mit dem „A“ Anhänger um den Hals rum laufe und mich täglich drüber freue. Ach ja, da hab ich mir schon einen netten Kerl angelacht.

 

Schlagen alle Herzchen jetzt voller rosaroter Wolken höher? Dann mach ich kuschelig weiter. „Hygge“ scheint das neue Zauberwort in Sachen Achtsamkeit zu sein. Ein ganz wunderbares Thema, über das ich im kommenden Jahr einiges schreiben möchte. Nachdem das gleichnamige Magazin wohl so einige Ladies im Sturm erobert hat, wollte ich mehr und freute mich riesig über das Buch „Handmade Hygge“. So einige DIY Projekte habe ich mir 2017 ganz fest vorgenommen und dann doch nicht verwirklichen können. Meist leider aus Zeitmangel und genau das ist es, was hygge auch will: Mehr Zeit für sich und die Dinge, die einem gut tun. Bisher habe ich in dem Buch schon fleißig markiert, welche Rezepte, Näh- und Strickprojekte ich im kommenden Jahr verwirklichen will. Nur dieses Mal wird es mit hygge-Gedanken auch durchgezogen. 


*Vielen Dank an L'Occitane und den frechverlag für die PR-Sample.

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