LICC - ANNIVERSAIRE 7 - COGITER: 5 Dinge die ich durch das Bloggen gelernt habe

Sonntag, 9. Juli 2017
Teil drei von drei (Teil 1 hier und Teil 2 hier) der Geburtstagsreihe. Als ich mir Gedanken drum gemacht habe, was ich euch hier zum Geburtstag präsentiere, hatte ich erst an eine ganze Themenwoche gedacht. Eigentlich aber Blödsinn - so gut wie nichts auf dem Blog, ist für euch nicht mehr zu sehen. Ihr könnt euch in die Tiefen des Blogs hinein klicken. Wo ihr euch aber nicht hinein klicken könnt, ist mein Kopf...

Was verbinde ich mit sieben Jahren LICC und was habe ich durch das Bloggen gelernt?




Melancholische Musik läuft, Terminkalender und Tagebücher der letzten sieben Jahre liegen bereit...

Ich, leicht pubertierend, mit einem ausgeprägten Modegeschmack hätte es mir sicherlich in einer Kleinstadt einfacher machen können. Jeans und T-Shirt, einfach mitlaufen, das ist das, was das Leben einfach macht. Doch wer hat gesagt, dass das Leben einfach ist?

Ich wollte sehr früh schon Modejournalistin werden. Vielleicht nicht der Standard Traumjob einer Kleinstadt-Lady und ganz schön hoch gegriffen. Irgendwie habe ich es tatsächlich geschafft, meinen Papa davon zu überzeugen mich an die viel zu teure Modeuni zu schicken. Thematisch genau das, was ich machen wollte, doch gleichzeitig ständig mit dem Gedanken verbunden, dass es viel zu teuer ist und man nach dem Studium viele unbezahlte Praktika machen muss, um vielleicht irgendwann mal Fuß zu fassen. 
Ständig dabei an meiner Seite - mein Blog. Auch wenn es hier zeitweise sehr still war, war/ist dies immer die Plattform auf der ich sei kann, wie ich will. Hier kann ich schreiben und das macht mich glücklich. 

Auch wenn ein Blog mich furchtbar viel Arbeit verbunden ist, hat mich der Blog tatsächlich so gut wie immer glücklich gemacht. Selten habe ich ihn verflucht. Einiges habe ich durch das Bloggen gelernt. Fünf Dinge möchte ich mit euch teilen.


1.) Schreib einfach! Dann geht es dir besser! 

Tatsächlich leide ich total an Schreibblockaden, wenn es mir nicht gut geht. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, doch mir kommt es so vor als wären meine Texte dann super negativ. Daher landen solche Texte meist in den Papierkorb und ihr bekommt sie nicht zu sehen. 


2.) Blogger können furchtbar oberflächlich sein! Andere werden gute Freunde!

Die Modewelt ist bekannt für Oberflächlichkeit. In vielen Punkten muss ich da zustimmen. Doch wenn man diese Erkenntnis gezogen hat, dann ist es halb so wild. Ganz im Gegensatz dazu stehen aber auch echt Freundschaften, die sich dadurch entwickeln. Jana zum Beispiele kenne ich jetzt schon einige Jahre durch das Bloggen und freu mich immer wieder sie nicht nur auf Events, sondern auch privat zu treffen. 


3.) Kooperiere nur mit Firmen auf die du Lust hast!

Egal ob kleiner oder großer Blog. Kooperationsfragen gibt es immer mal wieder. Dies heißt aber nicht, dass ich alles annehme. Im Vordergrund soll immer stehen, dass dies meine Plattform ist auf der ich nur Sachen vermarkte hinter denen ich stehe.


4.) Schaue nicht so viel nach links und rechts!

Natürlich ist es wichtig zu wissen was die "Konkurrenz" macht. Doch ich betreibe einen Blog aus Spaß. Was bringt es mir da mich von höheren Klickzahlen anderer Blogs schlecht zu machen? Oder Kooperationen zu beneiden? Ich kann mittlerweile gut von mir behaupten, dass ich mich für andere Blogs und deren Erfolg freue. 


5.) Klickzahlen sagen sehr wenig!

Zahlen sind wichtig. Egal ob Hobby-Blog oder hauptberuflich sind Klickzahlen das, was den Erfolg misst. Gleichzeitig darf man sich von Zahlen nicht verrückt machen. Gerade bei Instagram sind viele Follower nach wie vor gekauft. 


Und jetzt seid ihr dran. Liebe "Blogger-Kollegen", was habt ihr von dem Bloggen gelernt?


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